Der Kommunalpräventive Verein in der Stadt Flensburg e. V. setzt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten dafür ein, dass Prävention nicht nur ein Schlagwort bleibt, sondern gelebter Alltag in unserer Stadt wird. Gegründet im Jahr 2001 als Verein zur Förderung der Kriminalitätsverhütung in der Stadt Flensburg e. V., weiterentwickelt zum Kriminalpräventiven Verein und seit 2025 unter dem Namen Kommunalpräventiver Verein in der Stadt Flensburg e. V., verbindet uns bis heute ein klares Ziel: Flensburg soll ein Ort sein, an dem Menschen sicher, respektvoll und mit guten Zukunftschancen leben können.
Wir verstehen Prävention umfassend. Kriminalität entsteht nicht im luftleeren Raum. Deshalb fördern wir Projekte in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Schule, Wohnen, Städtebau, Frauen, Senioren, Kultur und Integration. Unser Ansatz ist kommunal, wissenschaftlich fundiert und zugleich nah an den Menschen. Prävention bedeutet für uns, Risiken frühzeitig zu erkennen, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und konkrete Hilfen anzubieten, bevor Konflikte eskalieren.
Zu unseren Projekten gehören die Präventionsplattform www.hastdustress.de, die Präventionsmesse Flensburg, wissenschaftliche Untersuchungen wie die Dunkelfeldstudie, Selbstbehauptungskurse für Frauen sowie die Entwicklung eines Präventionshandbuchs für die praktische Arbeit vor Ort.
Darüber hinaus fördern wir Forschung im Bereich der Kriminalprävention, informieren die Bevölkerung durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und schaffen Räume für Austausch, Aufklärung und gemeinsames Handeln.
Unser Verein lebt vom Engagement vieler Menschen: Fachkräfte aus Verwaltung, Polizei, Bildung, Sozialarbeit und Wissenschaft ebenso wie Bürgerinnen und Bürger, die Verantwortung für ihre Stadt übernehmen möchten. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass Prävention nicht erst reagiert, sondern Zukunft gestaltet.
Willkommen beim Kommunalpräventiven Verein in der Stadt Flensburg e. V. – für ein sicheres, starkes und solidarisches Flensburg.





Hinsehen. Handeln. Schützen.
Sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt dürfen kein Alltag sein. Doch sie finden statt – mitten in unserer Gesellschaft. Auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln, am Arbeitsplatz, in Schulen, im Freundeskreis oder auch in digitalen Medien. Viel zu oft wissen Betroffene nicht, wie sie sich wehren können, wo sie Hilfe bekommen oder dass bestimmte Handlungen überhaupt strafbar sind.
Wir wollen das ändern. Mit Aufklärung, Zivilcourage und konkreten Handlungsmöglichkeiten.
Der Kommunalpräventive Verein (KPV) startet deshalb den Videowettbewerb „Hinsehen. Handeln. Schützen.“ und lädt alle Menschen dazu ein, sich kreativ mit dem Thema sexuelle Belästigung und Sexualdelikte auseinanderzusetzen.
Wie kann ein kurzer Film zeigen, was sexuelle Belästigung im Alltag bedeutet? Wie können wir Menschen ermutigen, nicht wegzusehen? Was kann eine betroffene Person tun? Und wie können Freundinnen und Freunde, Mitschülerinnen und Mitschüler, Kolleginnen und Kollegen oder Passantinnen und Passanten helfen?
Eure Videos sollen informieren, aufklären und Mut machen.
Gesucht werden kurze, kreative und lebensnahe Videoclips beziehungsweise Kurzfilme, die sich mit sexueller Belästigung oder Sexualdelikten beschäftigen und zugleich konkrete Handlungsmöglichkeiten vermitteln. Die Beiträge sollen für Social Media geeignet sein und später auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht werden.
Dabei kann es zum Beispiel darum gehen,
Der Wettbewerb richtet sich ausdrücklich an alle Menschen. Ob allein, mit Freundinnen und Freunden, als Schulklasse, Jugendgruppe oder Verein – jede Idee ist willkommen.
Gerade junge Menschen möchten wir ermutigen, ihre Perspektive einzubringen und mit ihren kreativen Ideen ein gesellschaftlich wichtiges Thema sichtbar zu machen.
Prävention beginnt damit, dass wir hinschauen. Sie wird wirksam, wenn wir wissen, was wir tun können. Und sie lebt davon, dass Menschen füreinander einstehen.
Mit eurem Video könnt ihr dazu beitragen, dass Betroffene wissen: Du bist nicht allein. Es gibt Hilfe.
Und ihr könnt anderen zeigen: Zivilcourage kann jeder und jede von uns zeigen.
Eine unabhängige Jury bewertet die eingereichten Beiträge. In ihr wirken Vertreterinnen und Vertreter des Weißen Rings, von pro familia, der Polizei, Schulen sowie des Kommunalpräventiven Vereins mit. Dadurch fließen fachliche, pädagogische und präventive Perspektiven in die Bewertung ein.
Die zehn besten Beiträge werden ausgezeichnet. Für jeden prämierten Beitrag gibt es ein Preisgeld von 200 Euro.
Der Wettbewerb startet in der letzten Ferienwoche. Anschließend habt ihr zwölf Wochen Zeit, euren Beitrag zu entwickeln und einzureichen. Einsendeschluss ist Mitte November. Im Januar werden die Gewinnerinnen und Gewinner im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung ausgezeichnet und die ausgewählten Videos präsentiert.
Die Videos sollten in einem für Social Media gängigem Format erstellt werden und nach Absprache auf info@kpv-flensburg.de auf digitalem Wege eingesendet werden.
Also: Kamera an, hinschauen, kreativ werden und etwas bewegen!
Mit dem Videowettbewerb möchten wir sexuelle Belästigung und Sexualdelikte stärker ins Bewusstsein rücken, Zivilcourage fördern, konkrete Hilfe vermitteln und einen offenen gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema ermöglichen. Die ausgezeichneten Videos sollen darüber hinaus langfristig für Präventions- und Aufklärungsarbeit genutzt werden – beispielsweise in Schulen, bei Informationsveranstaltungen und in den sozialen Medien.
Macht mit. Gebt dem Thema eine Stimme. Denn Prävention beginnt mit dem Hinsehen.
Selbstbehauptungs- und Selbstschutzkurs für Frauen
Kursdaten
Start: Donnerstag, 03. September 2026
Ende: Donnerstag, 22. November 2026
Ort: Neustadt 30
Der Kurs findet über 10 Wochen statt und wird jeweils donnerstags von 19:00 bis 21:00 Uhr durchgeführt. Jede Kurseinheit wird von einer Kollegin und einem Kollegen begleitet.
Teilnahmevoraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Frauen ab 16 Jahren. Teilnehmerinnen unter 18 Jahren können nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten oder beauftragten Person teilnehmen.
Da im Kurs Themen wie Gewalt und sexualisierte Gewalt behandelt werden, empfehlen wir bei bestehenden belastenden oder traumatischen Erfahrungen vor der Teilnahme eine Rücksprache mit einer Therapeutin, einem Therapeuten, einer psychologischen Fachkraft oder einer anderen Vertrauensperson.
Verbindlichkeit der Teilnahme
Um allen Interessentinnen eine faire Chance auf einen Platz zu ermöglichen, bitten wir um eine Anmeldung nur dann, wenn eine regelmäßige Teilnahme möglich ist. Sollten Sie bereits jetzt absehen können, dass Sie mehr als zwei Termine versäumen werden, bitten wir darum, von einer Anmeldung abzusehen, damit Nachrückerinnen berücksichtigt werden können.
Anmeldung und Platzvergabe
Die Plätze werden grundsätzlich nach dem Eingangsdatum der Anmeldung vergeben. Zusätzlich werden Plätze für Kooperationspartner wie den Weißen Ring und das Frauenhaus vorgehalten.
Für Nachmeldungen oder weitere Interessentinnen benötigen wir:
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht alle Nachmeldungen berücksichtigt werden können.
Wichtige Hinweise
Bei Fragen zur Anmeldung oder zur Teilnahme freuen wir uns über Ihre Nachricht.
“Nur Prävention verhindert Straftaten. Deshalb engagiere ich mich im KPV.”
“Wir gewinnen alle, wenn wir Probleme beseitigen bevor sie entstehen.”
“Ich engagiere mich im KPV, weil ich die Notwendigkeit zur Unterstützung Betroffener in den Kursen erlebt habe.”